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CDU wünscht sich Bürgerbeteiligung: „Angsträume benennen“

Erneut dem Thema „Sicherheit“ angenommen hat sich Oberhausens CDU-Fraktion auf ihrer Klausurtagung in Heidelberg. „Bürgerbeteiligung“, so die Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr, „darf nicht nur bedeuten, im Nahbereich auf Probleme aufmerksam machen zu können. Wir wünschen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger zu den Problemen gehört werden, die unsere gesamte Stadt bewegen.“

Die CDU-Fraktion fordert deshalb von der städtischen Verwaltung, Gesprächskreise zum Thema Sicherheit mit dem Ziel anzubieten, über die Ergebnisse der Bürgerbefragung 2016 hinaus die Orte auszumachen, an denen sich die Oberhausenerinnen und Oberhausener besonders unsicher fühlen. Dirk Rubin, CDU-Sprecher im Polizeibeirat, meint: „Die Oberhausener wissen am besten, wo sie sich sicher und wo sie sich unsicher fühlen. Dem gilt es Rechnung zu tragen, indem wir ihnen die Möglichkeit zu einer direkten Beteiligung daran bieten, die Orte zu identifizieren, an denen sie sich unsicher fühlen - und Maßnahmen vorzuschlagen, über die ihnen ein besseres Sicherheitsgefühl vermittelt werden kann.“

Bei der Umfrage im Rahmen der Bürgerbeteiligung 2016 haben mehr als 50 Prozent der befragten Frauen erklärt, dass sie sich am Hauptbahnhof, auf der Marktstraße und in den städtischen Parks nach Einbruch der Dunkelheit „eher unsicher“ oder sogar „sehr unsicher“ fühlten. „Unser Ziel ist es, dass über die Bürgerbeteiligung zum Thema Sicherheit ein Konzept zur Beseitigung der Angsträume in unserer Stadt entwickelt wird“, so Simone-Tatjana Stehr.

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