„Die Mülheimer ist keine Autobahn“


20. Februar 2018

CDU-Fraktion fordert konkrete Maßnahmen gegen Raserei auf Stadtstraße

Oberhausens CDU-Fraktion wünscht sich „konkrete Maßnahmen gegen die Raserei auf der Mülheimer Straße“: „Es kann nicht sein, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner als Oberhausener Bürger zweiter Klasse fühlen, weil nicht genug gegen die gefährliche, lärmende, umweltschädliche Raserei unternommen wird“, erklärt Simone-Tatjana Stehr.

Die CDU-Fraktionsvorsitzende reagiert damit auf einen Zeitungsbericht, in dem zwei Besitzer von an der Mülheimer Straße gelegenen Häusern sich über die immer gravierender werdenden Belästigungen beschwert hatten. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden, so die Hausbesitzer, seien oft wilde Raser unterwegs. „Wir haben bereits für die Osterfelder Straße am Centro eine Blitzanlage durchsetzen können. Dort wurden regelmäßig Autos mit einer Geschwindigkeit von über 100 Stundenkilometern geblitzt“, berichtet Stehr, die sich „durchaus vorstellen kann, dass eine Maßnahme wie diese auch auf der Mülheimer Straße dafür sorgen kann, dass eine Stadtstraße, an der Schulen und Krankenhäuser liegen, an der Menschen wohnen und sich Menschen bewegen, nicht mehr mit einer Autobahn verwechselt wird“.

Frank Bandel hebt hervor, dass „durch die Vermeidung von Stillstand, aber eben auch durch die Eindämmung von Raserei die hohe Schadstoffbelastung an der Mülheimer Straße verringert werden kann“. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion möchte Diesel-Fahrverboten „durch ein Bündel von Maßnahmen entgegenwirken“: „Wir müssen die Belastung durch Stickoxide und Feinstaub reduzieren. Dazu brauchen wir unter anderem intelligente Hausbegrünung, Dachbegrünung, eine kluge Verkehrslenkung und auch ein drastisches Vorgehen gegen Verkehrssünder, die sich meist gar nicht im Klaren darüber sind, dass sie auch Umweltsünder sind.“