CDU-Fraktion fordert zentrale Vergabestelle für das Schulschwimmen


08. März 2018

Schüler ins Wasser bringen

Mehr Zeit im Wasser für die Schülerinnen und Schüler strebt Oberhausens CDU-Fraktion seit Jahren an. Der von der städtischen Verwaltung in Auftrag gegebene „Bericht zur Neukonzeption der Schwimmzeitvergabe für die Oberhausener Schulen“, der nun vorliegt, bietet laut Werner Nakot „viele richtungsweisende Ansätze auf dem Weg hin zur Erhöhung der Schwimmzeiten“: „Die Forschungsstelle der Kommunalen Sportentwicklungsplanung der Bergischen Universität Wuppertal, die den Bericht erstellt hat, schlägt zum Beispiel vor, die Belegungsvergabe für die unterschiedlichen Schwimmbäder aus einer Hand zu gewährleisten. Wir fordern von der Verwaltung diesen Vorschlag in die Realität umzusetzen, weil nur auf diese Weise alle zur Verfügung stehenden Zeiträume auch erfasst und optimal genutzt werden können.“

Der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion zeigt sich erfreut darüber, dass die Untersuchung der Uni Wuppertal ergab, dass „in unserer Stadt grundsätzlich ausreichend Wasserflächen zur Verfügung stehen“: „Wir haben drei öffentliche Bäder und sieben Lehrschwimmbecken. Wenn dieses Potenzial genutzt wird, haben wir offensichtlich auch dann keine Probleme, wenn, wie von vielen Schulen gewünscht, zusätzliche Schwimmaktivitäten insbesondere für Nichtschwimmer ermöglicht werden.“ Nakot fordert auch, dass der Vorschlag umgesetzt wird, verstärkt zu einer Blockvergabe an Schulen überzugehen: „Dadurch, dass mehrere Klassen von einer Schule hintereinander ein Bad nutzen, werden zwischenzeitliche Leerstände verhindert.“

Eine zentrale Vergabe nicht nur von Nutzungszeiten für die Schwimmbäder kann sich der sportpolitische CDU-Sprecher ebenfalls vorstellen: „Wir haben Schwimmbäder, wir haben Sporthallen, würden die Vergaben aus einer Hand geregelt, würden für alle Beteiligten ärgerliche Zeiträume, in denen in Bädern und Hallen nichts passiert, sicherlich reduziert werden.“