Wache, Video und mehr Licht


27. April 2018

CDU-Politikerin Stehr lobt Arbeit der Polizei, hält aber an Forderungen fest

Oberhausen ist laut polizeilicher Kriminalitätsstatistik die drittsicherste deutsche Stadt mit mehr als 200 000 Einwohnern. Simone-Tatjana Stehr nennt das „höchst erfreulich“ und lobt die „offensichtlich gute Arbeit unserer Polizei“: „Richtig ist, wie unsere Polizei betont hat, dass man sich auf den Zahlen nicht ausruhen darf. Ein wenig stolz dürfen wir aber darauf sein, dass die Menschen in unserer Stadt im bundesweiten Vergleich besonders sicher leben können.“

Die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende verweist allerdings auch auf „bedenkliche Zahlen, die jetzt vorliegen“: „Die große Bürgermeinungsumfrage unseres Amtes für Statistik hat ergeben, dass sich in Parks bei Dunkelheit fast 60 Prozent aller Frauen unsicher fühlen, dass sich an unserem Hauptbahnhof mehr als 60 Prozent aller Frauen unsicher fühlen, dass sich in unserer Innenstadt fast 50 Prozent der Frauen bei Dunkelheit unsicher fühlen. Das hat konkrete Ursachen – und diese müssen wir konsequent beseitigen.“

Stehr glaubt, dass „die Forderungen der CDU-Fraktion in die richtige Richtung weisen“: „Wir setzen uns schon lange für eine gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst an der Marktstraße ein, und zwar inklusive der Bezirksbeamten. Wir wollen Videobeobachtung an neuralgischen Punkten und eine klar bessere Ausleuchtung unter anderem des Bahnhofsvorplatzes und der Parks. Die Ängste von Frauen sind ernst zu nehmen. Und dass sich in der Innenstadt bei Dunkelheit auch fast ein Drittel der Männer unsicher fühlt, zeigt, dass die Probleme ganz sicher nicht allein Frauen betreffen.“