CDU-Politikerin Stehr vor allem erfreut über Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit


01. Juni 2018

„Ein klar positives Signal“

„Äußerst erfreulich“ nennt Simone-Tatjana Stehr die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen für Oberhausen. „Insgesamt ist der Trend positiv. Vor allem, dass die Zahl der jungen Arbeitslosen zwischen Mai 2017 und Mai 2018 von 9,1 Prozent auf 7,9 Prozent gesunken ist, werte ich als klares Signal dafür, dass es aufwärts geht“, so die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende, die anfügt: „Alle Menschen, gerade aber unsere jungen Menschen benötigen eine Perspektive, die ihnen ein selbstbestimmtes und damit selbstbewusstes Leben ermöglicht.“

Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote in Oberhausen bei 10,1 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet hat Gelsenkirchen mit 13,4 Prozent, die niedrigste Witten mit 6,0 Prozent. „Oberhausen hat aktuell die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1992“, erklärt Stehr, „aber es kann, es muss natürlich noch besser werden. Ich bin in dieser Hinsicht optimistisch, weil wir in den kommenden Jahren absehbar allein durch die Ansiedlung des zentralen Edeka-Auslieferungslagers und des weltgrößten Fitness- und Gesundheitscenters ‚The Mirai‘ rund 2000 Arbeitsplätze hinzubekommen werden.“

Die CDU-Politikerin verweist darauf, dass es sich bei diesen Arbeitsplätzen „auch um Arbeitsplätze für geringer qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handeln wird“: „Wir haben in Oberhausen noch immer mehr als 5500 langzeitarbeitslose Menschen. Das sind natürlich nicht nur hochqualifizierte Ingenieure, denen im boomenden Deutschland die Jobs zufliegen. Wir brauchen aber Arbeitsplätze für alle Menschen.“