CDU-Politikerin Stehr nimmt Missstände am Friedensplatz ins Visier


28. August 2018

„Aufenthaltsqualität stark eingeschränkt“

„Unverzüglich“, sagt Simone-Tatjana Stehr, müsse der Teich am Friedensplatz in der Oberhausener Innenstadt gereinigt werden. „Das Wasser des Teiches ist wegen der Algenbildung kaum noch auszumachen. Aber das ist nicht das Schlimmste. Zwischen den Algen schwimmen gebrauchte Windeln, Lebensmittelreste, Verpackungen und Flaschen. Dieses Wasser dürfte extrem gesundheitsgefährdend sein“, schließt die Oberhausener CDU-Fraktionsvorsitzende.

Stehr hält den „Platz vor dem Polizeipräsidium für einen der schönsten Plätze der Innenstadt und eine Art Willkommenstor mit eigentlich hoher Aufenthaltsqualität“. Ihrer Einschätzung nach „ist diese Aufenthaltsqualität aber schon lange stark eingeschränkt“: „Das Polizeipräsidium ist beispielsweise noch immer eingerüstet. Ein Baufortschritt ist seit vielen Monaten nicht zu erkennen. Fenster sind mit Holz verkleidet. Wofür die Toilette gebraucht wird, die dort steht, weiß ich nicht. Das Grün schießt halbmeterhoch aus dem Pflaster.“

Die CDU-Politikerin wird nun Polizeipräsident Ingolf Möhring zum Gespräch in die CDU-Fraktion einladen: „Wir möchten natürlich den Stand der Dinge in puncto Sicherheit die Innenstadt betreffend erfahren. Doch wir wollen auch wissen, wie es bei der Sanierung des Polizeipräsidiums weitergeht. Dieses schöne, denkmalgeschützte Gebäude sollte an diesem prominenten Platz eine Augenweide sein – kein Trauerspiel.“ Zum Thema Teichreinigung hat die CDU einen Antrag für die Alt-Oberhausener Bezirksvertretung am zwölften September gestellt. „Proaktives Handeln würde uns aber außerordentlich freuen“, so Stehr.