Sommerprogramm: Fitter in die Zukunft


29. August 2018

CDU besucht „The Mirai“-Hallen – viel Lob für Zusammenarbeit mit Stadt

„Ein Paradebeispiel des Strukturwandels“ hat Daniel Schranz das Projekt „The Mirai“ in den alten Thyssen-Hallen an der Essener Straße nahe dem Centro genannt. Im Rahmen ihres Sommerprogrammes hat Oberhausens CDU die Fabrikhallen besichtigt, in denen der weltgrößte Fitnesstempel im Jahr 2020 zunächst einmal probeweise die Pforten öffnen soll. Der Oberbürgermeister fand viele lobende Worte für dieses weitere Highlight der Touristenstadt Oberhausen, gestand aber lächelnd ein, selbst für die Rolle des Fitnesspapstes nicht optimal geeignet zu sein.

Das muss er auch nicht. In seiner Rolle als Verwaltungschef hörte Schranz von Ralph Scholz, wie sehr dieser die Zusammenarbeit mit der Stadt schätzt. „Ich bin froh, dass wir uns für Oberhausen entschieden haben. Ich habe selten so eine kooperative Zusammenarbeit erlebt. Man erkennt, dass man willkommen ist“, erklärte der Mirai-Geschäftsführer vor den rund 30 Gästen, zu denen auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött sowie Bürgermeister Klaus-Dieter Broß zählten.

Die Hallen riesig zu nennen, ist fast schon untertrieben. Und auch das Projekt hat eine Dimension, die mit dem Begriff „Fitnesstempel“ nur unzureichend beschrieben ist. „The Mirai“ wird mehr sein. Neben dem rund 35 000 Quadratmeter großen, zweigeschossigen Fitnessbereich, in dem kostenlos trainiert werden kann, soll es unter anderem ein Filmstudio für ein „Digital Gym“ geben. Die Bilder sollen im Internet zu sehen sein. Außerdem soll „The Mirai“ als Messe für die Fitness-Welt fungieren. Es soll ein Forschungszentrum eingerichtet werden, das der boomenden Fitnessbranche die neuesten Entwicklungen präsentieren soll. Dazu kommt ein Ausbildungsbereich, der von der Trainerlizenz bis hin zur Promotion Abschlüsse möglich macht, eine Krankenstation und vieles mehr. Insgesamt stehen 55 000 Quadratmeter zur Verfügung.

„Mc-Fit“-Gründer Rainer Schaller steht hinter „The Mirai“. Das Wort stammt aus dem Japanischen und heißt übersetzt: Zukunft. Schaller hat vor rund einem Jahr die Pläne vorgelegt und investiert in das Projekt eine zweistellige Millionensumme. Wer den Eindruck gewinnt, dass „The Mirai“ vor allem etwas für Jüngere werden könnte, liegt falsch. Fitness, sagte Ralph Scholz, der ehemalige Direktor der Fitness-Messe Fibo, bedeute zum Beispiel auch, dass Senioren so gut trainiert sind, dass es ihnen keine Probleme bereite, aus dem Bett aufzustehen.