Öffentliche Räume sind keine Abstellflächen

10.07.2026

Wer durch Oberhausen geht, begegnet ihnen immer wieder: Einkaufswagen auf Gehwegen, in Grünanlagen, an Bushaltestellen oder sogar auf Spielplätzen. Was auf den ersten Blick wie eine Kleinigkeit wirkt, beeinträchtigt vielerorts das Erscheinungsbild unserer Quartiere und verursacht zusätzlichen Aufwand für die Stadt.

Für die CDU-Fraktion ist deshalb klar: Öffentliche Flächen sind für die Menschen da – nicht als dauerhafte Abstellorte für herrenlose Einkaufswagen. Gemeinsam mit dem örtlichen Einzelhandel und den zuständigen Ordnungsbehörden sollen deshalb Lösungen entwickelt werden, um das Problem dauerhaft zu reduzieren.

Dabei setzt die CDU bewusst auf Zusammenarbeit statt auf Schuldzuweisungen. Neben technischen Sicherungssystemen sollen auch erfolgreiche Modelle anderer Städte ausgewertet und ihre Übertragbarkeit auf Oberhausen geprüft werden. Gleichzeitig sollen mögliche ordnungsrechtliche Maßnahmen in den Blick genommen werden.

„Herrenlose Einkaufswagen mögen auf den ersten Blick wie ein kleines Ärgernis wirken. Tatsächlich verursachen sie jedoch zusätzlichen Aufwand für die Stadt, beeinträchtigen das Erscheinungsbild unserer Quartiere und binden Ressourcen, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnten“, erklärt Werner Nakot, Vorsitzender des Wirtschafts- und Ordnungsausschusses.

Für die CDU ist das Thema Teil einer umfassenden Strategie für mehr Sauberkeit, Ordnung und Lebensqualität in den Oberhausener Stadtteilen. Denn häufig sind es gerade die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, wie Menschen ihr unmittelbares Wohnumfeld wahrnehmen.

„Sauberkeit und Ordnung entscheiden sich häufig nicht bei den großen Projekten, sondern im Alltag der Menschen. Ein gepflegter öffentlicher Raum trägt wesentlich dazu bei, dass sich Menschen in ihrem Quartier wohlfühlen“, betont die Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr.

Nach Auffassung der CDU profitieren von einer gemeinsamen Lösung alle Beteiligten: Die Stadt wird entlastet, öffentliche Flächen bleiben frei und auch der Handel vermeidet den Verlust wertvoller Einkaufswagen.

„Uns geht es ausdrücklich nicht darum, einzelne Unternehmen an den Pranger zu stellen. Im Gegenteil: Auch die Händler haben ein Interesse daran, dass ihre Einkaufswagen nicht im gesamten Stadtgebiet verteilt stehen. Deshalb setzen wir auf Kooperation, Prävention und gemeinsame Lösungen“, so Werner Nakot.
Die CDU-Fraktion ist überzeugt, dass ein gepflegtes Stadtbild nicht nur durch große Investitionen entsteht, sondern auch durch den verantwortungsvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum.

„Öffentliche Flächen sind keine Abstellflächen. Deshalb wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten nach Wegen suchen, wie wir dieses Problem dauerhaft reduzieren können“, so Simone-Tatjana Stehr.