Teilnahme der Stadt am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“

22.04.2026

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen begrüßt die Teilnahme der Stadt Oberhausen am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“. Damit wird ein Antrag der CDU aus dem Jahr 2024 erfolgreich umgesetzt und ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung von Beschäftigten mit Pflegeverantwortung geleistet.

Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Benedikt Domberger, betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für viele Menschen eine enorme Herausforderung. Wer Angehörige pflegt, steht oft unter erheblichem emotionalen und zeitlichen Druck. Es ist daher wichtig und richtig, dass die Stadt und ihre Tochterunternehmen gezielt unterstützen und sich als pflegefreundliche Arbeitgeber aufstellen.“

„Mit der Qualifizierung von Pflege-Guides und dem Zugang zu strukturierten Informationsangeboten schafft die Stadt konkrete Hilfestellungen für ihre Beschäftigten. Das ist eine praktische Unterstützung im Alltag der Beschäftigten – und zugleich ein wichtiger Baustein, um die Stadt als Arbeitgeber in Zeiten des Fachkräftemangels attraktiver zu machen“, betont Domberger.

Die Fraktionsvorsitzende, Simone-Tatjana Stehr, ordnet die Maßnahme für die CDU-Fraktion ein: „Dass die Stadt sich an diesem Landesprogramm beteiligt, ist ein Schritt, der uns sehr wichtig ist. Die Umsetzung zeigt, dass wir als CDU konkrete Verbesserungen für die Lebensqualität der Menschen auf den Weg bringen.“

„Die Bekämpfung von Einsamkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern ein klarer politischer Auftrag. Gerade im Kontext von Pflege entscheidet sich, ob Menschen eingebunden bleiben oder durch Isolation in Einsamkeit geraten. Wenn wir Angehörige dabei unterstützen, Pflege und Beruf zu vereinbaren, stärken wir familiäre Strukturen und wirken Einsamkeit entgegen.“

Abschließend macht Stehr deutlich: „Entscheidend wird sein, dass die Angebote im Alltag der Beschäftigten auch tatsächlich ankommen und genutzt werden. Die Umsetzung muss sich im Arbeitsalltag bewähren. Der Personalverwaltung der Stadt gilt hierfür unser ausdrücklicher Dank.“