Ameos-Klinik erhält 387.000 Euro Förderung

17.04.2026

Gute Nachricht für Familien mit Kinderwunsch und die Ameos-Klinik St. Clemens in Sterkrade. Die Schwarz-Grüne Landesregierung unterstützt gezielt Kleine Geburtshilfen in Nordrhein-Westfalen bei der Finanzierung ihrer Betriebskosten. Für St. Clemens bedeutet das eine Förderung von 387.000 Euro.

"Als Kleine Geburtshilfen bezeichnen wir Geburtsstationen mit einer vergleichsweise geringen Anzahl an Entbindungen von bis zu 1100 Geburten jährlich", erklärt der Oberhausener Landtagsabgeordnete Wilhelm Hausmann (CDU). "Weil kleinere Geburtsstationen oft hohe Fixkosten bei geringeren Einnahmen haben, bekommen sie Hilfe durch staatliche Mittel", so Hausmann weiter.

Das Geld stamme aus der Überbrückungsfinanzierung bis zur Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform, erklärt der CDU-Politiker. Damit setze die Landesregierung ihren Grundsatz aus 2025 fort, Kliniken mit hohen Vorhaltungskosten gezielt zu unterstützen.

Wilhelm Hausmann weist auf das Ziel hin, auch nach der Krankenhausreform für kurze Wege zu sorgen. Das heißt flächendeckend die Erreichbarkeit von Geburtskliniken innerhalb von 40 Minuten zu erhalten oder herzustellen, um die Sicherheit von Mutter und Kind auch zu gewährleisten. "Im ländlichen Raum ist das sicherlich manchmal schwieriger als bei uns in Oberhausen", weiß Hausmann, der auch stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums beim EKO ist.