Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den Oberhausener Schulen frühzeitig die strukturellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des angekündigten Digitalpaktes 2.0 zu schaffen und den Medienentwicklungsplan mit den neuen Möglichkeiten des Digitalpaktes 2.0 fortzuschreiben und den politischen Gremien vorzulegen.
Dabei sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Evaluation der im Rahmen des bisherigen DigitalPaktes Schule geschaffenen digitalen Infrastruktur und Absicherung der geschaffenen Standards durch Reinvestitionen,
- Berücksichtigung der fortgeschriebenen Medienentwicklungskonzepte der Schulen unter Berücksichtigung zukünftiger pädagogischer und technischer Anforderungen,
- Ermittlung des zukünftigen Finanzierungsbedarfs an digitaler Infrastruktur, Endgeräten, Präsentationstechnik, Softwarelösungen und Lizenzmodellen,
- Weiterentwicklung der bestehenden Standards für die digitale Ausstattung der Schulen,
- Vorbereitung des leistungsfähigen technischen Supports auf die zukünftigen technologischen und mengenmäßigen Bedarfe.
- Identifizierung der zu erwartenden Fördermöglichkeiten im Rahmen des Digitalpaktes 2.0, sowie Vorbereitung einer zügigen Mittelbeantragung,
- Darstellung der finanziellen Auswirkungen und der ggfs. erforderlichen Eigenanteile.
Begründung:
Mit dem DigitalPakt Schule konnten in Oberhausen erhebliche Fortschritte bei der Digitalisierung der Schulen erzielt werden. Durch die vollständige Ausschöpfung der Fördermittel sowie ergänzende Investitionen wurden in den vergangenen sechs Jahren rund 38 Millionen Euro in die digitale Bildungsinfrastruktur investiert. Flächendeckendes WLAN, rund 20.000 digitale Endgeräte, über 1.000 Beamer sowie ein professioneller IT-Support bilden heute eine leistungsfähige Grundlage für zeitgemäßen Unterricht.
Mit dem angekündigten Digitalpakt 2.0 bietet sich die Chance, diese erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine frühzeitige Vorbereitung. Neben der technischen Infrastruktur müssen insbesondere zukünftige Bedarfe der Schulen, Software- und Lizenzlösungen, Supportstrukturen sowie die Fortschreibung des Medienentwicklungskonzeptes rechtzeitig berücksichtigt werden.
Die CDU-Fraktion ist überzeugt, dass Oberhausen die bisher erreichten Standards sichern und konsequent weiterentwickeln sollte. Ziel ist es, die Schulen optimal auf die nächste Förderphase vorzubereiten, Fördermittel ohne Verzögerungen abrufen zu können und den Schülerinnen und Schülern auch künftig bestmögliche Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen in einer zunehmend digitalen Welt zu bieten.

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