Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) soll künftig eine dauerhafte Zentrale im Oberhausener Hauptbahnhof erhalten. Der Rat der Stadt hat mit deutlicher Mehrheit einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion zugestimmt. Damit ist der Weg frei, die Einrichtung einer KOD-Zentrale in die Planungen zur Modernisierung des Hauptbahnhofs einzubeziehen.
Der Hauptbahnhof ist nicht nur einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Oberhausens, sondern auch das Eingangstor zur Stadt. Täglich kommen hier tausende Fahrgäste, Pendler und Besucher an. Gleichzeitig stellt der Bereich besondere Anforderungen an Sicherheit und Ordnung. Eine dauerhaft sichtbare Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes kann deshalb sowohl die Sicherheit als auch die Aufenthaltsqualität rund um den Bahnhof stärken.
Die geplante Zentrale soll dabei weit mehr als ein reiner Bürostandort sein. Vorgesehen sind geeignete Räumlichkeiten für Einsatzsteuerung, Verwaltung und Besprechungen. Gleichzeitig soll eine gut erkennbare und zentrale Anlaufstelle entstehen, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen und Anliegen rund um Sicherheit und Ordnung wenden können.
Mit seinen gewachsenen Aufgaben und seiner zunehmenden Bedeutung sind auch die Anforderungen an Organisation und Koordination des KOD gestiegen. Eine moderne Zentrale am Hauptbahnhof soll deshalb zugleich ein weiterer Schritt bei der konsequenten Weiterentwicklung des Kommunalen Ordnungsdienstes sein.
Für die CDU ist dabei entscheidend, die anstehende Modernisierung des Hauptbahnhofs zu nutzen. Im Rahmen des Programms „Schöner Ankommen“ besteht die Chance, die notwendigen Räumlichkeiten von Beginn an mitzudenken, anstatt zu einem späteren Zeitpunkt nachträglich nach Lösungen suchen zu müssen.
Nach dem Ratsbeschluss geht es nun an die weitere Planung. Die räumlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen sollen konkretisiert und anschließend den zuständigen politischen Gremien ein Umsetzungsvorschlag zur Beratung und Entscheidung vorgelegt werden.
Bildhinweis: KI-generiertes Symbolbild

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