Der erste Schultag gehört zu den prägendsten Momenten im Leben eines Kindes. Er markiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts – voller Neugier, Erwartungen und neuer Herausforderungen. Doch nicht alle Kinder starten mit den gleichen Voraussetzungen. Gerade sprachliche Defizite erschweren vielen Mädchen und Jungen den Einstieg in die Grundschule und beeinflussen ihren weiteren Bildungsweg.
Mit den geplanten ABC-Klassen und ABC-Plus-Klassen möchte das Land Nordrhein-Westfalen genau hier ansetzen. Kinder mit besonderem Förderbedarf sollen bereits vor oder zu Beginn ihrer Schulzeit gezielt unterstützt werden, damit sie mit besseren Chancen in ihre Schullaufbahn starten können. Für die CDU-Fraktion ist das ein wichtiger Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
„Bildungschancen entscheiden sich häufig sehr früh im Leben eines Kindes. Deshalb ist es richtig, dass das Land die Sprachförderung und die Vorbereitung auf die Schule stärker in den Fokus rückt“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr.
Doch eine solche Reform gelingt nur, wenn auch die Städte rechtzeitig die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Benötigt werden geeignete Räume, organisatorische Strukturen, Schülerbeförderung, digitale Ausstattung und eine enge Abstimmung zwischen Schulen, Kindertageseinrichtungen und Schulträger.
Deshalb setzt sich die CDU-Fraktion dafür ein, bereits jetzt mit einer verbindlichen Strukturplanung für die Einführung der ABC-Klassen und ABC-Plus-Klassen in Oberhausen zu beginnen.
„Die Einführung der ABC-Klassen wird die Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen nachhaltig verändern. Umso wichtiger ist es, dass wir die organisatorischen Fragen nicht erst kurz vor dem Start beantworten, sondern frühzeitig planen“, betont die schulpolitische Sprecherin Gundula Hausmann-Peters.
Für die CDU steht dabei nicht die Verwaltung im Mittelpunkt, sondern die Kinder: „Es geht nicht nur um Räume oder Verwaltungsabläufe. Es geht um Kinder, die ohne ausreichende Sprachkompetenzen in die Schule starten würden und deshalb frühzeitig Unterstützung benötigen. Dafür müssen die Rahmenbedingungen rechtzeitig geschaffen werden.“, so Gundula Hausmann-Peters.
Die CDU-Fraktion ist überzeugt, dass Oberhausen die Einführung der neuen Förderangebote aktiv begleiten und frühzeitig vorbereiten muss. Denn gute Bildung beginnt nicht erst mit dem Unterricht – sie beginnt mit den richtigen Voraussetzungen.
„Unsere Aufgabe als Stadt besteht nun darin, den Schulen, den Familien und den Kindern verlässliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung zu bieten. Wer gute Bildung will, darf bei der Organisation nicht erst beginnen, wenn die Reform bereits vor der Tür steht.“, so Simone-Tatjana Stehr.

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