Digitale Bildung braucht einen langen Atem

07.07.2026

Digitale Bildung ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie gehört zum Schulalltag. Damit Schülerinnen und Schüler auch künftig unter modernen Bedingungen lernen können, setzt sich die CDU-Fraktion dafür ein, Oberhausen frühzeitig auf den angekündigten DigitalPakt Schule 2.0 vorzubereiten.

Dabei kann die Stadt auf einer starken Grundlage aufbauen: In den vergangenen sechs Jahren wurden insgesamt rund 38 Millionen Euro in die digitale Bildungsinfrastruktur investiert. Flächendeckendes WLAN an allen Schulen, rund 20.000 digitale Endgeräte, mehr als 1.000 Beamer sowie ein professioneller IT-Support sorgen heute dafür, dass digitale Bildung in Oberhausen bereits vielerorts selbstverständlich geworden ist.

„Die bisherige Umsetzung des DigitalPakts ist eine Erfolgsgeschichte. Sie hat den digitalen Wandel an unseren Schulen spürbar beschleunigt und die Grundlage dafür geschaffen, digitale Bildung dauerhaft im Schulalltag zu verankern“, erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Gundula Hausmann-Peters.

Für die CDU ist klar: Auf diesen Erfolgen darf sich die Stadt nicht ausruhen. Deshalb soll bereits jetzt gemeinsam mit den Schulen eine Strategie entwickelt werden, um die bestehenden Standards langfristig zu sichern und Oberhausen optimal auf die nächste Förderphase vorzubereiten.

Dabei geht es nicht nur um neue Hardware. Auch Softwarelösungen, Lizenzmodelle, technischer Support und die Weiterentwicklung des Medienentwicklungskonzeptes sollen frühzeitig in den Blick genommen werden.

„Die Digitalisierung unserer Schulen ist eine Daueraufgabe. Wer erst handelt, wenn die Förderprogramme starten, verliert wertvolle Zeit. Deshalb müssen wir bereits heute die notwendigen Vorbereitungen treffen, damit unsere Schulen von Beginn an handlungsfähig sind und Fördermittel schnell und zielgerichtet eingesetzt werden können“, so Gundula Hausmann-Peters.

Für die CDU ist eine moderne digitale Ausstattung heute ein wesentlicher Bestandteil guter Bildung und wichtiger Zukunftsvorsorge.

„Eine moderne digitale Ausstattung ist heute keine Ergänzung mehr zum Unterricht, sondern eine Grundvoraussetzung für zeitgemäße Bildung. Sie eröffnet Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen, die sie für ihre Zukunft in einer digitalen Gesellschaft benötigen“, betont die Fraktionsvorsitzende Simone-Tatjana Stehr.
Der angekündigte DigitalPakt Schule 2.0 bietet nach Auffassung der CDU die Chance, die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre konsequent fortzusetzen und die Schulen auch langfristig auf einem hohen digitalen Niveau zu halten.

„Der DigitalPakt Schule hat gezeigt, dass gezielte Investitionen wirken: Eine flächendeckende digitale Infrastruktur, die Anschaffung digitaler Endgeräte und verbindliche Standards schaffen Rahmenbedingungen für bessere Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche“, so Simone-Tatjana Stehr.