Meilenstein für Schulsozialarbeit

Meilenstein für Schulsozialarbeit
27.08.2020

Finanzierung durchs Land gesichert

Die Schulsozialarbeit ist in den letzten Jahren zu einem allgemein anerkannten und wichtigen Grundpfeiler schulischer Arbeit geworden. Ihre Finanzierung stand aber stets in der Diskussion. Nun legt die Landesregierung einen Beschluss zur Weiterfinanzierung vor und sichert damit die Schulsozialarbeit.

„Sehr erfreut“ zeigte sich die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Gundula Hausmann-Peters, über diese Nachricht der CDU-geführten Landesregierung: „Dass die unverzichtbaren Angebote der Schulsozialarbeit über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben, ist eine sehr gute Nachricht für unsere Schulen, Schulsozialarbeiter, Eltern und vor allem für die Kinder.“

Die Fraktionsvorsitzende, Simone-Tatjana Stehr unterstreicht: „Dieses Thema liegt uns allen am Herzen. Die beschlossene Grundsatzeinigung, die Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot somit aufrecht zu erhalten, ist eine sehr wichtige Entscheidung für die schulische Arbeit vor Ort.“ Zudem stünden Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Damit würden Jugendliche unterstützt, einen Schulabschluss zu erreichen und den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. „Auch diese Unterstützung ist unverzichtbar geworden“, so Stehr abschließend.

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020.