Eugen Lenz

Eugen Lenz
01 - Stadtmitte-Süd

 

Mein Name ist Eugen Lenz. Ich wohne in der Stadtmitte von Alt-Oberhausen, auf der Marktstraße. 2014 haben Sie mich zum Stadtverordneten gewählt und ich hoffe, dass Sie es wieder tun.

Sie können die berechtigte Frage stellen: Warum soll ich dies tun?
Diese Frage will ich mit Antworten auf zwei andere Fragen beantworten:

  • Was hat sich in der Stadtmitte von Alt-Oberhausen seit 2014 getan?
  • Was sind meine Ziele für die Stadtmitte von Alt-Oberhausen?

Kurzfassung:

  • Es wurden viele neue Wohnungen gebaut.
  • Es wurden große Bauprojekte umgesetzt.
  • Die Innenstadt ist sauberer.
     
  • Der Bordellumzug ist in Arbeit.
  • Die Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg kommt.
  • Ein Gründungszentrum für Startups in die Stadtmitte von Alt-Oberhausen.
  • Quartiersparkhäuser für mehr Grün, für die Versickerung, für Großspielplätze, für Fußwege und Radwege.

Projekte die umgesetzt wurden.
In der Innenstadt von Alt Oberhausen wurden in den letzten Jahren viele neue barrierearme Häuser gebaut. Es sind die Häuser an der Schlingensief-Straße, an der Hermann-Albertz-Straße Ecke Gutenbergstraße und an der Grenzstraße (ehemaliges Haus Bethel). Einzugsfertig ist das Haus an der Gutenbergstraße. Bald wird an der Hermann-Albertz-Straße Ecke Goeben-Straße gebaut. Und das Tolle daran ist, die Wohnungen waren alle schnell vermietet, trotz einer höheren Miete.
Das beweist, die Menschen wählen bewusst die Innenstadt, weil man hier fußläufig erreichen kann was man benötigt: den Arzt, die Lebensmittelgeschäfte und vieles Andere mehr. Wir treffen uns gerne zu einem Kaffee oder einem Bier, besuchen gerne die Veranstaltungen in der Stadtmitte. Genau das macht eine lebenswerte Stadt aus. Die Innenstadt von Alt-Oberhausen ist im Aufwärtstrend, die Alte-Mitte wird zur neuen Alten-Mitte.
Der alte Kaufhof wurde zu einem Hotel umgebaut, das neue Job-Center mit dem Dachgarten ist ein Vorzeigeobjekt geworden. Dank unseres Oberbürgermeisters Daniel Schranz gab es eine Ausschreibungsverfahren für das Job-Center. Ich durfte damals bei der Auswahlkommission dabei sein. Mein Urteil: Es wurde eine gute Wahl getroffen.

Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit
Was uns als CDU immer wichtig war, ist Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Hier ist in der gesamten Stadt in den letzten Jahren viel getan worden und wird auch noch getan. Die Marktstraße ist sauber und ist sogar erstmalig grundgereinigt worden. Illegaler Müll an den Kleider-, Glas- und Papiercontainern wird schnell entfernt, Mülldetektive werden eingesetzt. Die Querstraßen zur Marktstraße werden neu asphaltiert und zu guter Letzt, der gemeinsame Anlaufpunkt, gegenüber dem neuen Hotel, von Polizei und Ordnungsamt, wird bald Wirklichkeit.

Bordellumzug
Der Bordellumzug ist auf einem guten Weg. Die Verwaltung wurde beauftragt, in Verhandlung mit den Hausbesitzern und den Bordellbetreibern zu gehen. Ein neuer optionaler Standort wurde vorgeschlagen, der alle notwendigen Kriterien erfüllt. Wichtiger ist für uns aber: was passiert mit dem alten Gelände? Hier haben wir die Möglichkeit, ein Quartier neu zu entwickeln. Wenn das Entwicklungsgebiet großzügiger gefasst wird als nur das Bordellgebiet und die richtigen Fördermittel gefunden werden, können nicht nur Fassaden verschönert werden, sondern auch barrierearmer Umbau und energetische Sanierung finanziert werden. Ein guter Ausblick in die Zukunft, auch für die umliegenden Anwohner und Eigentümer.

Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg
Die CDU hat gegen viele anfängliche Widerstände der anderen Parteien im Rat der Stadt eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg durchgesetzt. Die Argumente für ein neues Angebot in der Mobilität waren so stichhaltig, dass man zum Ende nicht mehr warten wollte bis das Land eine Machbarkeitsstudie vorlegt. Wenn die Machbarkeitsstudie vorliegt, ist es das Ziel der CDU, dass es nicht nur bei einer Machbarkeitsstudie bleibt, sondern auch ein Radschnellweg gebaut wird.
Was heißt das für unsere Innenstadt?
Der Radschnellweg wird an der unteren Marktstraße vorbeiführen. Die Innenstadt von Alt-Oberhausen ist dann per Fahrrad oder Pedelec kreuzungsfrei, z.B. von Styrum oder Alstaden aus, erreichbar.

Startups
Der Rat der Stadt hat auf Antrag der CDU einen Prüfauftrag für ein Förderkonzept „Startups“ beschlossen. Das Ziel ist die Entwicklung eines Gründungszentrums für Startups.  Mein Ziel als Standort für ein Gründungszentrum: die Stadtmitte von Alt-Oberhausen.
Weil:

  • die Stadtmitte bezahlbaren Wohnraum bietet.
  • die Wege zu Ärzten, Apotheken, zum Einkauf, zu Kitas und Schulen kurz sind.
  • Alt-Oberhausen vielfältige Freizeitmöglichkeiten bietet und ein großes kulturelles Angebot: Theater, Kino, Stadion, Ausstellung, Restaurant und Kneipen (auch Szenekneipen) hat.
  • die Stadtmitte mehrere Stadt-Hotels bietet.
  • vom Hauptbahnhof aus die Stadtmitte fußläufig erreichbar ist.
  • die ÖPNV-Verbindungen mit Bussen und Bahnen umfangreich sind.
  • Alt-Oberhausen zwischen den Universitätsstandorten Duisburg und Essen liegt.

Mehr Grün, mehr Fahrradwege, mehr Großspielplätze, mehr Parkplätze
Vier Probleme unserer Innenstadt:

  • zunehmende Wetterkapriolen (Hitze, Starkregen)
  • zu wenig Fahrradwege
  • zu wenig Großspielplätze
  • zu wenig Parkplätze - zu viele PKW's

Wir bemerken es alle, die Anzahl der sehr heißen Tage im Sommer nimmt zu. An diesen heißen Tagen ist der Aufenthalt auf der Marktstraße unerträglich. Wenn es regnet, dann schüttet es manchmal wie aus Eimern. Alle Wetterexperten sagen: "Es wird noch schlimmer". Die Innenstadt leidet zunehmend an Überhitzung und Starkregen.
Die Lösung ist vermeintlich einfach: Wir brauchen mehr Grünflächen und mehr Versickerungsflächen.

Wenn die Stadtmitte von Alt-Oberhausen an einem Radschnellweg angeschlossen ist, müssen auch leistungsfähige Radwege in der Innenstadt vorhanden sein. Diese neuen Radwege müssen so leistungsfähig sein, dass jeder Punkt der fußläufigen Marktstraße, möglichst vorrangig, mit dem Fahrrad erreichbar ist.
Die Lösung ist auch hier wieder vermeintlich einfach: Wir brauchen mehr Fahrradwege.

Die Innenstadt von Alt-Oberhausen ist dicht besiedelt. Die Bevölkerungsprognose bis 2030 sagt aus, dass die Innenstadt von Alt-Oberhausen der einzige Stadtbezirk ist, der einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen wird. Dies werden weitgehend junge Menschen sein. Die Bevölkerungsprognose geht von einem Bevölkerungszuwachs bei den jungen Menschen von fast 24 Prozent aus.
Zeitgleich sagt der Spielraumentwicklungsplan: Die Innenstadt hat die höchste Anzahl an Familien mit mehr als zwei Kindern. Die Anzahl der Familien mit Kindern unter sechs Jahren nimmt zu.
Daraus folgt, wir haben schon jetzt und besonders in der Zukunft zu wenig Großspielplätze.
Die Lösung ist auch hier wieder vermeintlich einfach: Wir brauchen mehr Großspielplätze.

Die Parkraumbewirtschaftung ist eingeführt worden, weil zu wenig Parkplätze für alle Fahrzeuge vorhanden sind. Durch die fünfmal höhere Bevölkerungsanzahl pro qkm gegenüber der Stadt Oberhausen, gibt es im Bereich der Altstadt-Süd circa drei mal mehr PKW's pro qkm als in der Stadt Oberhausen pro qkm. Wir als Anwohner profitieren von der Parkraumbewirtschaftung. Mit unseren Anwohnerparkausweisen haben wir bei einer Parkraumbewirtschaftung eher eine Chance, in unserem Wohnumfeld einen Parkplatz zu finden.
Aber alle anderen Bürger, die in der Stadtmitte etwas erledigen müssen oder die in der Stadt für uns arbeiten, sei es in der Verwaltung, beim Arzt, beim Metzger, beim Bäcker usw., haben protestiert. Ihr Protest war so umfangreich, dass die Verwaltung, mit Zustimmung des Rates der Stadt, die finanziellen Forderungen, besonders bei den Tagesparkern, reduziert hat.
Auch hier ist die Lösung vermeintlich einfach: Wir brauchen mehr Parkplätze.

Das Fazit aus diesen vier Problemkreisen ist:

  • Wir brauchen mehr Fläche für Grün und für die Versickerung.
  • Wir brauchen mehr Fläche für Fahrradwege.
  • Wir brauchen mehr Fläche für Großspielplätze.
  • Wir brauchen mehr Fläche für Parkplätze.

Wie bekommt man diesen Vierklang nach mehr Fläche gelöst?
Die CDU präferiert hier die Idee der Quartiersparkhäuser. Wenn man keinen Platz hat in der Fläche, dann muss die Fläche in der Höhe geschaffen werden. Der Parkraum wird damit verdichtet. Die frei gewordene Fläche kann man für mehr Grün, für die Versickerung, für Radwege und Großspielplätze nutzen.
Was versteht die CDU unter einem Quartiersparkhaus:

  • Es muss ein modernes und luftiges Parkhaus werden und keine "Betonburg".
  • Es muss an den Seiten begrünt sein und ein begrüntes Dach erhalten.
  • Es muss ein Bereich für überdachte Fahrradparkplätze vorhanden sein.
  • Es müssen Ladestationen für e-Bikes und andere Elektrofahrzeuge angeboten werden.
  • Eine Smartphone-App soll schon bei der Anfahrt die freien Parkplätze anzeigen.
  • Das Parkhaus muss auch durch die Anwohner mit ihren Anwohnerparkausweisen benutzbar sein.
  • Das Tagesparken und eine Stellplatzmiete muss zu einem vertretbaren Preis angeboten werden.

Mit den Bau eines Quartiersparkhauses z.B. am Düppelparkplatz würde genügend Platz für ein Großspielplatz bleiben. Damit könnte der problematische Spielpunkt auf der Marktstraße, zwischen Düppelstr. und Gewerkschaftsstr., abgebaut werden.

 

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